Polarlicht über der Universität Siegen



Rote Lichtbänder über und grüner Schimmer neben 
Gebäuden
Aufnahmedaten

Die Sonne bläst unentwegt Atomkerne und kleinere Teilchen, den Sonnenwind, ins All; bei verschiedenen Gas- und Strahlungsausbrüchen ist die Strahlung besonders heftig. Verbinden sich interplanetares und Erdmagnetfeld miteinander, so können schnelle Partikel in die Erdatmosphäre gelangen und durch komplizierte Vorgänge stark beschleunigt werden. Treffen sie auf die Atome der hochgelegenen Luftschichten, so heben sie die Elektronen in diesen auf höhere Energieniveaus an. Beim Sauerstoff kann die Energie zweistufig abgegeben werden. Die erste Emission findet nach wenigen Sekunden statt und produziert grünes Schimmern, die zweite braucht länger und erzeugt rotes Licht. Da die angeregten Atome hier durch die längere Zeit bis zur Emission ihre Energie in dichterer Luft oft durch Stöße mit anderen Teilchen der Luft abgeben können, tritt das rote Leuchten eher in der Höhe auf.

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Letzte Änderung: Montag, 1. September 2008 (Frank Feger).